Montag, Februar 9, 2026

Das Unternehmen “Bundesrechenzentrum” – führender IT-Dienstleister im Verwaltungsbereich


Das Bundesrechenzentrum (BRZ) ist ein verlässlicher IT-Dienstleister mit Sitz in Wien. Seinen Erfolg verdankt das BRZ dem großen Nutzen, den es für den öffentlichen Sektor stiftet, schreibt viennafuture.eu.

Wie alles begann

Die Geschichte des BRZ beginnt im Jahr 1971, als die Regierung das „ADV-Konzept“ für die Bundesverwaltung verabschiedete. Dessen Hauptziel war es, die IT-Systeme in wenigen Koordinationszentren zu bündeln. Bald darauf wurde im Bundesrechenamt ein Rechenzentrum eingerichtet, in dem die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie die Berechnungen für den Bundeshaushalt durchgeführt wurden. Dies ermöglichte eine erhebliche Steigerung der Produktivität und Effizienz im Zeitraum von 1970 bis 1980.

Im Jahr 1992 definierte die Regierung drei klare Prioritäten im Leitkonzept für die IT-Entwicklung:

  • Interaktion mit Bürgern und der Wirtschaft.
  • Geschäftsorientierung der IT.
  • Technische Standardisierung.

Geplant war die Schaffung eines Dienstleistungsrechenzentrums für Standardanwendungen und eines Experimentierzentrums für IT- und Verwaltungs-Know-how.  

1997 wurde dieses Konzept erfolgreich umgesetzt. Die IT-Abteilungen des Bundesrechenamtes wurden an die Bundesrechenzentrum GmbH ausgelagert. Seitdem steht das Unternehmen im Eigentum der Republik Österreich. Der Grund für die Ausgliederung des BRZ war das Bestreben, Ressourcen zu bündeln, Kompetenzen zu konzentrieren und flexible Gehaltsformen einzuführen.

Von Anfang an war das BRZ ein Full-Service-Provider für das Finanz- und Justizministerium. 1998 wurde das Rechenzentrum des Bildungsministeriums in das BRZ integriert, 1999 folgte ein Teil des Rechenzentrums für Land- und Forstwirtschaft. 

Nach diesen Veränderungen wurden die Stellung und die Aufgaben des nun privatwirtschaftlich organisierten Unternehmens BRZ gesetzlich festgelegt. Dementsprechend begannen die Spezialisten des BRZ mit der Entwicklung, Wartung und Implementierung von IT-Lösungen. Ihre Hauptkunden wurden Bundesministerien, oberste Organe, juristische Personen und Bildungseinrichtungen. In dieser Zeit wurden Betriebsverpflichtungen für gesetzlich dem Bund übertragene Aufgaben vereinbart. Das Unternehmen garantierte, dass die von ihm entwickelten Lösungen über Jahrzehnte hinweg verfügbar sein würden.

Das BRZ heute

Seit 1997 hat das BRZ zahlreiche Projekte erfolgreich initiiert und umgesetzt und sich als verlässlicher Partner der Bundesregierung etabliert. Dank seiner umfassenden Erfahrung im IT-Bereich und seiner Kenntnisse der Verwaltungsprozesse ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von rund 55 % der wichtigste und größte IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung.

Das heutige BRZ ist der führende Technologiepartner des öffentlichen Sektors in Österreich. Die Mitarbeiter des Unternehmens setzen Spitzentechnologien ein, um die besten Lösungen im Verwaltungsbereich zu entwickeln. So erhalten die Kunden innovative, maßgeschneiderte Produkte, die den strengsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an. In ihrer Arbeit setzen die Spezialisten des BRZ auf Predictive Analytics, Chatbots und Blockchain. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen das größte Rechenzentrum des Landes. 

Die Hauptmission des Bundesrechenzentrums ist die Förderung der Digitalisierung, die zunehmend alle Lebensbereiche durchdringt. Insbesondere für die öffentliche Verwaltung ist dies eine gute Gelegenheit, wichtige Prozesse zu überdenken, zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.

Im Rahmen seiner strategischen Initiativen ist das BRZ ständig bestrebt, über innovative Entwicklungen auf dem IT-Markt auf dem Laufenden zu bleiben. Durch den richtigen Ansatz sowie die Einhaltung von Gesetzen und Standards hat das Unternehmen mühelos Vertrauen und Ansehen im öffentlichen Sektor erlangt.

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