Montag, Februar 9, 2026

Top 9 Wiener Parks, die für ihre beeindruckende Architektur berühmt sind

Eine Auszeit in der Natur ermöglicht es, sich zu entspannen, vollständig zu erholen, neue Kräfte zu sammeln und die Stimmung zu heben. Wien gilt als die grünste Stadt Europas, denn sie beheimatet eine Vielzahl von Parks und Grünanlagen, über die auf viennafuture.eu berichtet wird.

Rathauspark

Diese Naturoase befindet sich direkt beim Wiener Rathaus. Sie erstreckt sich über rund 40.000 m². Der Rathauspark ist im englischen Stil gehalten und wurde von Rudolf Siebeck, dem Gründer des Stadtparks, gestaltet.

Im Rathauspark wachsen Bäume, die bereits im Jahr 1872 gepflanzt wurden. Die Eröffnung des Parks fand 1873 statt.

Im Sommer ist der Rathauspark in sattes Grün getaucht und von Blumendüften erfüllt. Auf seinem Gelände gibt es viele Skulpturen, die bedeutenden Persönlichkeiten gewidmet sind. Bei einem Spaziergang auf den Wegen des Parks können Sie sich jederzeit auf einer der zahlreichen Bänke ausruhen.

Im Winter hat der Rathauspark seinen ganz eigenen Reiz. Zu Weihnachten verwandelt er sich in ein wahres Märchen. Die Bäume werden mit bunten Lichterketten geschmückt und das Rathaus erstrahlt. All das schafft eine festliche Stimmung.

Stadtpark

Der Stadtpark erstreckt sich vom 1. bis zum 3. Bezirk und nimmt eine Fläche von 95.000 m² ein. Er wurde auf Anordnung von Kaiser Franz Joseph im Jahr 1860 angelegt, jedoch erst 1862 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Für die Gestaltung dieses Ortes wurden die besten Fachleute nach Wien eingeladen. Der Plan des Parks wurde von Josef Selleny entworfen. Der talentierte Experte gestaltete ihn in den besten Traditionen englischer Landschaftsarchitektur. Die Vielfalt an Blumenbeeten, Sträuchern und einzigartigen Pflanzen ist dem Gärtner Rudolf Siebeck zu verdanken. Die architektonische Gestaltung der Uferbereiche des Flusses, der durch den Park fließt, übernahm Friedrich Ohmann.

Auf dem Gelände des Stadtparks gibt es unzählige Denkmäler und Skulpturen. Das berühmteste von ihnen ist das Denkmal für den Walzerkönig.

Das größte Bauwerk im Park ist der Kursalon, der 1867 im Stil der italienischen Renaissance erbaut wurde. Im Jahr 1868 gab Johann Strauss hier sein Konzert.

Im Stadtpark gibt es mehrere Brunnen. Der älteste wurde 1865 geschaffen.

Prater

Der Prater hat eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 1162 zurückreicht. Damals schenkte Friedrich I. Barbarossa das Land, auf dem sich heute der Park befindet, der Adelsfamilie De Prato. Nach deren Tod wechselte das Gebiet seine Besitzer. Lange Zeit wurde es als Jagdrevier genutzt, und erst 1766 eröffnete Kaiser Joseph II. das Erholungsgebiet für die Bürger.

Der Ort erfreute sich schnell großer Beliebtheit. Im Jahr 1873 fand auf dem Parkgelände die Weltausstellung statt. eigens für dieses Ereignis wurde hier ein Ausstellungskomplex errichtet.

Im modernen Prater befindet sich der berühmte Vergnügungspark „Wurstelprater“. Seine Hauptattraktion ist das riesige Riesenrad mit einer Höhe von 64,75 Metern, das 1897 errichtet wurde.

Weite Wiesen, Wälder und Gewässer bieten ideale Bedingungen für gemütliche Spaziergänge und Radtouren. Die Hauptallee im Park hat eine Länge von 4,5 Kilometern. Rund 25.000 Bäume säumen diese breite, gerade Straße.

Augarten

Der Augarten befindet sich in einem ehemaligen Augebiet der Donau. Er umfasst eine Fläche von 52,2 Hektar und ist im Stil des französischen Barocks gestaltet. Im Jahr 1775 wurde er von Joseph II. für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Anfangs wurde der Eingang von Soldaten bewacht, da sich das Palais Augarten im Zentrum des Parks befindet.

Ab 1782 fanden im Augarten regelmäßig „Morgenkonzerte“ statt, bei denen Mozart und später auch Beethoven dirigierten.

Seit 1948 ist das Palais Augarten die Heimat des Internats der Wiener Sängerknaben.

Das Palais wurde im 17. Jahrhundert im von Johann Bernhard Fischer von Erlach bevorzugten Barockstil erbaut. Bald darauf erwarb Joseph II. das Gebäude und bezog es.

Eine markante Sehenswürdigkeit des Parks sind die Flaktürme der Luftwaffe – der „Gefechtsturm“ und der „Leitturm“, die Wien während des Zweiten Weltkriegs vor Luftangriffen schützten. Nicht weniger beeindruckend sind die „Augarten Contemporary“ und das „Filmarchiv Austria“. In dieser malerischen Ecke kann man die Natur bewundern und sehr schöne Orte besuchen.

Botanischer Garten der Universität Wien

Im Jahr 1754 beschloss Kaiserin Maria Theresia, einen pharmazeutischen Garten (Hortus Medicus) für die Medizinische Fakultät der Universität Wien zu gründen. Der Garten befindet sich im Herzen von Wien und stellt eine lange, schmale Parkanlage dar, die an die Schlossanlage des Belvedere angrenzt.

Der Ort ist sehr ruhig und sowohl für Naturliebhaber als auch für all jene interessant, die einfach durch einen schönen Park spazieren möchten.

Der Botanische Garten kann sich einer einzigartigen Pflanzensammlung mit über 1300 Arten von mehreren Kontinenten rühmen, einschließlich vom Aussterben bedrohter Arten.

Kurpark Oberlaa

Dieser Park liegt im 10. Wiener Gemeindebezirk, recht weit vom Zentrum entfernt. Er wurde 1974 im Zuge der Vorbereitungen für die Wiener Internationale Gartenschau angelegt. Die Fläche dieser Naturoase beträgt rund 608.000 m², auf der es zahlreiche Teiche, Brunnen, exotische Bäume und üppiges Grün gibt. Die Gestaltung des Parks wurde von einem Team von Landschaftsdesignern und Architekten unter der Leitung von Erich Hanke durchgeführt.

Ein wahres Juwel des Parks ist der japanische Garten (Takasaki-Park). Im „Liebesgarten“ finden regelmäßig Hochzeitszeremonien statt. Auf dem Gelände des Kurparks Oberlaa gibt es auch einen Spielplatz und einen großen Streichelzoo mit einer Fläche von 1800 m².

Liebhaber von Gartenbau und Botanik wird dieses Gebiet mit seinem Reichtum an seltenen und exotischen Bäumen und Blumen beeindrucken. Bei einem Spaziergang kann man hier wahre dendrologische Schätze entdecken. Die Mitarbeiter des Kurparks Oberlaa pflanzen ständig neue Sträucher und Bäume zusätzlich zu den bereits bestehenden.

Donaupark

Der Donaupark gilt als der zweitgrößte Park der österreichischen Hauptstadt. Er wurde 1964 anlässlich der Internationalen Gartenschau in Wien angelegt.

Der wahre Stolz dieses Parks ist das höchste Bauwerk der Stadt – der 252 Meter hohe Donauturm.

Die Gestaltung des Donauparks übernahm der Landschaftsarchitekt Alfred Auer. Die Grünfläche wurde in mehrere Zonen unterteilt. Für die Gartenschau wurde ein eigener Bereich abgetrennt, auf dem der Paracelsus-Garten, der Garten der Nationen und ein riesiges Rosarium mit einer Fläche von 800.000 m² untergebracht waren.

Das zentrale Element des Parks wurde der Donauturm. An seinem Fuße wurde 1985 anlässlich des Besuchs des Papstes die Papstwiese angelegt.

Lainzer Tiergarten

Der Lainzer Tiergarten, mit einer Fläche von 24,5 km², ist ein Wildnaturschutzgebiet. Er wurde im 16. Jahrhundert angelegt und 1919 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem ist dieses Schutzgebiet ein beliebtes Erholungsziel nicht nur für Wiener, sondern auch für Touristen.

Die einzigartige Landschaft, der Reichtum an Flora und Fauna sowie die auf dem Gelände stattfindenden historisch-kulturellen Ausstellungen ermöglichen es, Erholung und Naturerlebnis miteinander zu verbinden.

Setagaya Park

Im Jahr 1992 schuf der japanische Landschaftsgärtner Ken Nakajima diesen Park.

Die atemberaubende Landschaft, exotische Pflanzen, Teiche mit Seerosen, Koi-Karpfen und zahlreiche Steinskulpturen geben den Besuchern das Gefühl, sich in Asien zu befinden.

Machen Sie unbedingt einen Spaziergang durch diese einzigartigen Orte. Bei einem Besuch werden Sie viele positive Momente erleben, die einzigartige Architektur der österreichischen Hauptstadt bewundern und dabei viel Interessantes für sich entdecken!

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